<Directory>Name: <Directory> Syntax: <Directory pathname>
Erklärung:
Diese Anweisung erstellt einen Block von Anweisungen, die ein spezielles Verzeichnis und seine Unterverzeichnisse betreffen. Der Block endet mit </Directory>. Jede <Directory> Anweisung wird zur Laufzeit ausgewertet und die Verzeichnisangabe, die am ehesten passt, wird verwendet. Das bedeutet, dass jede <Directory> Angabe die Unterverzeichnisse mit einschließt, bis ggf. eine weitere <Directory> Anweisung ein Unterverzeichnis näher definiert. Anmerkung: dieses trifft nicht auf <LIMIT> <LIMIT> Block zu, die durch alle Unterverzeichnisse vereerbt werden, solange kein <LIMIT> Block gefunden wird, der besser passt.
Ein Schrägstrich und ein Wildcard ("/*") können dem Verzeichnis angehangen werden und geben an, dass der Konfigurationsblock nur auf den Inhalt dieses Verzeichnisses und seine Unterverzeichnisse zutrifft, nicht aber auf das Verzeichnis selbst. Solche Wildcard-<Directory>-Blöcke haben eine höhere Priorität als normale <Directory>-Konfigurationsblöcke. <Directory>-Blöcke können nicht ??nested?? werden (sie werden automatisch während der Laufzeit ??nested?? die auf ihren Namen basiert). Die Namen müssen immer absolut sein (ausgenommen sind Angaben innerhalb eines <Anonymous>-Block) und sollten sich nicht auf symbolische Links beziehen. Namen innerhalb eines <Anonymous>-Blockes können im Verhältnis zu der Wurzel des PROFTPD-Servers sein. Anmerkungen für ProFTPD 1.1.3 und höher: Pfadangaben, die mit dem Sonderzeichen '~' beginnen und unmittelbar danach keinen Benutzernamen enthalten, werden in einen speziellen zurückgestellten Modus gesetzt. Wenn sich ein Benutzer anmeldet, wird das ~ durch sein Heimatverzeichnis ersetzt. Dieses ermöglicht einen globalen <Directory>-Block, der auf die Heimatverzeichnisse oder Unterverzeichnisse aller Benutzer zutrifft.
Beispiele:
<Directory /users/anybody/private> HideNoAccess </Directory>
<Directory ~/anon-ftp> <Limit WRITE> DenyAll </Limit> </Directory>
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